Wir über uns

Wir JungsozialistInnen sind die Jugendorganisation der SPD, in der sich SchülerInnen, Auszubildende, junge ArbeitnehmerInnen und StudentInnen im Alter von 14 bis 35 Jahre organisieren.

Wir Jusos sind mehr als eine bloße Nachwuchsorganisation unserer Partei. Wir wollen Zukunftsentwürfe entwickeln und offen mit unserer eigenen Generation darüber diskutieren, wie wir in Zukunft arbeiten und leben wollen. Dabei geht es uns vor allem darum, die Lebensbedingungen von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien zu stärken.

Wir glauben nicht an die Allmacht der Parlamente und Regierungen. Wichtig ist daher der gesellschaftliche Druck und das gesellschaftliche Engagement in den Schulen, Hochschulen, Betrieben und auf der Straße. Demokratie muss lebendig sein. Deshalb engagieren wir uns bei den Jusos.

Darum geht’s

Wir wollen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sich in einer solidarischen Gesellschaft zu verwirklichen – und dies unabhängig von sozialer Herkunft, Hautfarbe, Nation, Geschlecht, Weltanschauung oder sexueller Orientierung. Unser gemeinsames Ziel ist eine Gesellschaft, in der nicht die Profite, sondern die Menschen darüber entscheiden, was geschieht.

Bildung und Zukunft

Wir wollen gleiche Bildungschancen für alle. Meist entscheidet die finanzielle Situation der Eltern darüber, welche Schullaufbahn, welchen Schulabschluss und welchen Beruf letztlich ein junger Mensch ergreifen kann. Wir meinen, dass Chancen niemals vom Geldbeutel der Eltern abhängen dürfen. Jeder Jugendliche muss seinen Bildungsweg selbst bestimmen können und darf dabei nicht an finanziellen Hürden scheitern. Konkret ist dies über gemeinsames Lernen bis zur 6. Klasse, über Gesamtschulen, über den freien Zugang zu Hochschulen sowie über lebensbegleitendes Lernen zu erreichen.

Arbeit und Ausbildung

Wir finden, dass Arbeitsplätze im Grundsatz dort entstehen müssen, wo die Menschen sind – und nicht umgekehrt. Deshalb sind wir für eine Umlagefinanzierung. Betriebe, die nicht ausbilden wollen, sollen in einen Solidartopf einzahlen, mit dem die Betriebe gefördert werden, die Ausbildungsplätze bereitstellen. Auch mit der Massenarbeitslosigkeit finden wir uns nicht ab: Wir müssen Arbeit statt Arbeitsplätze finanzieren. Arbeitszeitverkürzung, Überstundenabbau und öffentliche Investitionen in zukunftsfähige Branchen sind unsere Vorschläge für eine Politik, die sich Vollbeschäftigung zum Ziel setzt.

Armut und Reichtum

Deutschland ist arm und reich zugleich. Das private Vermögen in der BRD ist so groß wie noch nie zuvor. Leider merken davon nur wenige etwas, denn das Geld ist ungerecht verteilt: Ganze 10 Prozent der Gesellschaft verfügen über 85 Prozent des privaten Reichtums. Jeder zweite Einkommensmillionär zahlt aber keine Mark Steuern. Damit muss Schluss sein: Wer viel hat, soll auch mehr Steuern bezahlen! Deshalb treten wir für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ein.

Toleranz und Solidarität

Auch in Bayern trifft man häufig auf Intoleranz und Egoismus, besonders gegenüber Ausländern und Asylbewerbern. Gefährlich sind dabei nicht nur die pöbelnden Rechtsradikalen oder die Engstirnigkeit einiger unserer Mitbürger, sondern auch die entwürdigende Behandlung von Asylbewerbern durch Staat und viele Parteien. Wir treten Rechtsextremismus und Intoleranz überall in der Gesellschaft entschieden gegenüber und streiten für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland.

Sozialstaat

Der “Sozialstaat” ist die Grundlage für Chancengleichheit und freies, selbstbestimmtes Leben. Wer ihn kaputt sparen will, schafft Ungerechtigkeit.

Frieden

Die Lehren aus der Vergangenheit sagen uns: Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts. Niemand kann in Frieden leben, wenn immer noch Waffenexporte zulässig sind. Aber auch eine gerechte Weltwirtschaftsordnung ist Grundlage für ein friedliches Zusammenleben aller Völker. Wir müssen schon im Vorfeld Probleme angehen. Bomben nützen nichts, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Wo, wenn nicht hier?

Ihr seht, unsere Vorstellungen von einer veränderten Gesellschaft gehen weiter als viele Entwürfe der SPD. Trotzdem sind wir Jusos Mitglieder in der SPD, denn wir wollen als linke Arbeitsgemeinschaft die SPD verändern. Denn alle politischen Fragen der letzten Jahre haben gezeigt: Immer hat sich in der SPD entschieden, wie solidarisch die Politik unserer Gesellschaft gestaltet war. Der Einsatz für fortschrittliche Politik war und ist also immer auch eine Auseinandersetzung um die Richtung der SPD-Politik. Und wo kann dieser Kampf um die SPD effektiver geführt werden als in der SPD selbst ?

Wann, wenn nicht jetzt?

In der Politik geht es uns um die Herstellung von Gerechtigkeit. Dabei spielen auch unterschiedliche Interessen eine wichtige Rolle. Ob berechtigte oder unberechtigte Interessen durchgesetzt werden, hängt davon ab, wie viele sich dafür einsetzen. Konkret: Wie viele ihren Hintern hochbringen, auf die Straße gehen, sich auf Versammlungen, in Schule oder Betrieb für Veränderungen einsetzen. Wie Jusos wollen nicht einfach nur regiert werden; wir wollen mitbestimmen, unter welchen Bedingungen wir in Zukunft einmal leben und arbeiten werden. Wer soll denn etwas ändern, wenn nicht wir? Und wann, wenn nicht jetzt ?

Wer, wenn nicht Du?

Jusos arbeiten in der SPD und in verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen aktiv mit. Mitmachen kann bei uns aber jede und jeder, unabhängig davon, ob ihr SPD-Mitglied werden wollt oder nicht!

Wichtig ist, dass wir gemeinsam etwas verändern.

 

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